Viele Blickwinkel, ein Ziel
So viele Facetten das Themengebiet Ernährung und Gesellschaft hat, so vielfältig sind die Perspektiven, die notwendig sind, um es zu durchdringen. Das Zukunftsforum schaut über den Tellerrand von Ernährung hinaus: Die Mitglieder des Beirates sind Wissenschaftler aus den Bereichen Ernährung, Kultur und Nachhaltigkeit, Trend- und Meinungsforscher sowie Bildungspolitiker, Sterneköche und Vertreter der Lebensmittelwirtschaft.
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Was mich reizt, sind die unterschiedlichen Sichten auf das Thema Ernährung und Nachhaltigkeit. Mein Fokus liegt im Bereich der Modellierung und der Technik: Ich versuche mit Modellrechnungen rationale Argumente zu finden, was sich ändern sollte. Das steht in starkem Kontrast zur Emotionalität des Essens. Es wird spannend, die Fragen zu benennen, wo beide Aspekte zusammenkommen, und quer über die Disziplinen zu diskutieren, wo wir ansetzen können für Veränderung. Liselotte Schebek |
Der Beirat erarbeitet Prognosen und setzt Impulse für öffentliche Debatten
Der unabhängige, achtköpfige Beirat des Nestlé Zukunftsforums identifiziert jährlich wechselnde Themenschwerpunkte für das Nestlé Zukunftsforum. Ernährung wird dabei in den Kontext gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen und der Nachhaltigkeit gestellt. Als Diskussionsgrundlage dienen dem Beirat neu aufbereitete wissenschaftliche Fakten und Auswertungen: „Factbooks“ werden für jedes Thema neu erarbeitet. Daraus leitet das interdisziplinäre Gremium Prognosen und Leitfragen ab. Die Beiratsmitglieder tragen die Themen in die Breite und diskutieren in ihren wissen-schaftlichen, fachlichen, politischen Netzwerken die Prognosen des NZF-Beirates. Die gebündelten Ergebnisse dieser NZF-Dialoge werden auf einem Symposium mit verantwortlichen Akteuren in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft diskutiert. Ziel des Beirates ist es, das Nachdenken über Veränderungen im Bereich Ernährung und Gesellschaft anzustoßen, die heute und in Zukunft relevant sind.
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Ich habe zwei Kinder und möchte gerne, dass nicht nur diese, sondern alle Kinder in einer lebenswerten Welt aufwachsen können, mit einer Ernährung, die diesen Namen verdient. Um das zu erreichen ist nicht nur mein Einsatz notwendig, sondern der Einsatz vieler Gleichgesinnter. Allerdings kann ich nicht mehr tun, als selbst damit anzufangen. Johann Lafer |


