Expertenrunden mit Renate Schmidt

„Geiz ist geil“ ist out – Plädoyer für eine Kampagne „Wert der Lebensmittel“

Die Vorsitzende des Beirats des Nestlé Zukunftsforums (NZF) Renate Schmidt bei ihrer Expertenrunde.

Expertenrunde mit Renate Schmidt
9. August 2011

Vertreterinnen und Vertreter des DHB Netzwerk-Haushalt und des Bayerischen Bauernverbandes diskutierten über die „Consumer Confusion“ bei der Ernährung

„Die Aufklärung über Ernährung muss in den Schulen wieder fester Bestandteil der Lehrpläne werden“, so lautet eine der zentralen Forderungen der zweiten „Expertenrunde“, die Renate Schmidt als Vorsitzende des Beirates des Nestlé Zukunftsforums veranstaltet hat. Am 9. August 2011 diskutierten Vertreterinnen und Vertreter des DHB Netzwerk-Haushalt und des Bayerischen Bauernverbandes in Erlangen über die Überforderung von Verbrauchern bei der Ernährung. Neben Helmut Wolf, Geschäftsführer der Nürnberger Geschäftsstelle des Bauernverbandes, wurde der Bayerische Bauernverband durch Agnes Eger und Gisela Schilmeier vertreten.

Für den bayerischen Landesverband und die Ortsverbände Erlangen und Nürnberg des DHB Netzwerk-Haushalt debattierten Monika Tiedtke, Ruth Obermann, Doris Niemeyer und die Landesverbandsvorsitzende Angelika Paulus mit Renate Schmidt über die alltäglichen Schwierigkeiten bei der Ernährung und dem Einkauf von Lebensmitteln.

Eines der eklatantesten Probleme konnten dabei beide Verbände sofort ausmachen: „Die Generation der Mütter, die ihren Töchtern das Kochen beibringen, gibt es nicht mehr“, sagt Gisela Schilmeier und Doris Niemeyer ergänzt: „Ich habe meine Erkenntnisse zum Thema Ernährung in erster Linie aus der Schule gehabt, das fehlt heute aber zunehmend." Die Wissensvermittlung über Ernährung wird im Lehrplan inzwischen immer mehr durch andere, vermeintlich wichtigere Themen überlagert, dabei wäre es aber ganz entscheidend, gerade Kinder umfassender über richtige Ernährung aufzuklären.

 

Onlineportale können Verbraucher unterstützen, aber nicht den Handlungsbedarf der Politik ersetzen

diskussion-consumer-confusion-01Unterstützung vor Ort bieten DHB Netzwerk-Haushalt und Bauernverband gleichermaßen, Kurse zur Ernährungsaufklärung für junge Menschen werden zunehmend beliebter. Das reicht aber natürlich nicht aus, um die breite Bevölkerung anzusprechen. Positiv bewerten die Verbände deshalb zum Beispiel die Aktion „Werbelüge des Jahres“, mit der die Organisation Foodwatch bewusste Täuschungen stärker ins Licht der Öffentlichkeit rückt. Negativschlagzeilen, wie sie in diesem Jahr das Produkt „Milchschnitte“ gemacht hat, könnten den Druck auf Konzerne erhöhen und diese dazu bewegen ihre Produkte zu verbessern oder zumindest ehrlicher zu bewerben, um nicht länger ein schlechtes Image anhaften zu haben. Auch das Portal „Lebensmittelklarheit“ des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen wird von den Vertreterinnen von Bauernverband und DHB Netzwerk-Haushalt als äußerst hilfreich begrüßt - den Handlungsbedarf für die Politik kann und soll so ein Portal allerdings nicht ersetzen, darüber sind sich die Teilnehmer der zweiten Expertenrrunde ebenfalls einig.

 

Die Politik ist aufgefordert striktere Gesetze zu erlassen

diskussion-consumer-confusion-03Dass es einen solchen Handlungsbedarf von Seiten der Politik trotz erster Verbesserungen nach wie vor gibt, darüber besteht vor allem bei den Vertreterinnen des DHB Netzwerk-Haushalt kein Zweifel. Es stellt sich die Frage, warum zum Beispiel Lebensmittelimitate überhaupt zugelassen sind. Zwar mag die Herstellung vieler Produkte auf diese Weise preiswerter werden, was sich möglicherweise auch im Geldbeutel der Verbraucher bemerkbar macht, in erster Linie sind die Imitate aber eine bewusste Täuschung. Daraus folgt in der Diskussionsrunde eine weitere Frage: „Warum werden Lebensmittelimitate nicht schlichtweg verboten?" Schließlich fehlt es zumindest in Deutschland nicht an den Grundzutaten. Ersatzprodukte wie „Analogkäse“ und „Klebefleisch“ resultieren nicht aus Mangelerscheinungen, sondern dienen vor allem der Gewinnmaximierung.

 

Verantwortung tragen nicht nur die Konzerne, sondern auch die Verbraucher selbst

diskussion-consumer-confusion-04Eine Verantwortung sieht Helmut Wolf an diesem Punkt allerdings auch bei den Konsumenten selbst: Er beobachtet eine „zunehmende Gleichgültigkeit im Verbraucherverhalten“. Selbst diejenigen, die etwas mehr Geld bei der Ernährung investieren könnten, handeln nach der Devise: „Hauptsache günstig!“ Dies befeuert den harten Konkurrenzkampf innerhalb der Lebensmittelindustrie, aber auch zwischen den Händlern und den Produzenten. Dass sich dies bei der Herstellung und der Verarbeitung von Lebensmitteln nicht positiv auswirken kann, ist offensichtlich: „Je knapper eine Verdienstmarge wird, desto größer wird die Trickserei“, weiß Helmut Wolf. Trotz der Eigenverantwortung konstatiert er auch eine „fehlende Mündigkeit der Verbraucher“, die zum einen aus mangelnder Erziehung resultiert, zum anderen aus der Strategie der Konzerne, die wichtigsten Informationen im Kleingedruckten der Produktverpackungen zu verstecken.

 

„Consumer Confusion“ bedeutet vor allem zeitliche Überforderung

Die Vorsitzende des Beirats des Nestlé Zukunftsforums (NZF) Renate Schmidt bei ihrer Expertenrunde.Ein erster Schritt diese Mündigkeit zu fördern, wäre deshalb die Lebensmittelampel gewesen, darüber besteht Konsens unter den Teilnehmern der Diskussionsrunde. Selbst wenn das Konzept noch nicht völlig ausgereift gewesen sein mag, so hätte diese übersichtliche Kennzeichnungspflicht einen ersten Schritt in die richtige Richtung bedeutet, vor allem auch, um die zunehmende zeitliche Überforderung der Konsumenten zu reduzieren. „Wir müssen uns schnell ernähren können“, bringt Agnes Eger eine der wichtigsten Anforderungen an moderne Ernährung auf den Punkt. Und deshalb würde es eine eindeutige Kennzeichnung insbesondere Erwerbstätigen ermöglichen, sich beim Einkauf ganz bewusst für oder gegen ein Produkt zu entscheiden. Ruth Obermann ist sich sicher: „Die Ampel hätte zumindest das Zeitproblem gelöst.“ Allerdings sollte die Macht der Verbraucher auch nicht überschätzt werden,. Das Konsumverhalten wird sich kurzfristig nicht vollständig ändern, weshalb der Druck auf die Lebensmittelindustrie von mehreren Seiten kommen muss. „Nach all den Tricks in der Vergangenheit ist das Vertrauen erst einmal gebrochen“, stellt Angelika Paulus fest. Der Handlungsbedarf für die Politik, aber natürlich auch die Industrie selbst, bleibt also weiterhin bestehen.

 

 

diskussion-consumer-confusion-06Anregungen der Vertreterinnen und Vertreter des DHB Netzwerk-Haushalt und des Bayerischen Bauernverbandes, um die „Consumer Confusion“ bei der Ernährung zu reduzieren

  • frühzeitige Aufklärung über Ernährung; das Thema muss bei allen Schularten ein fester Bestandteil des Lehrplans sein und so einen höheren Stellenwert bei der Erziehung einnehmen, um die Verbraucher von morgen beim Einkauf mündig zu machen
  • Lebensmittel müssen wieder mehr Wertschätzung erfahren, die „Geiz ist geil“-Mentalität ist gerade bei der Ernährung fehl am Platz, denkbar wäre hierzu eine von der Lebensmittelindustrie finanzierte Kampagne mit dem Fokus auf dem „Wert von Lebensmitteln“
  • das Vertrauen in die Lebensmittelindustrie ist nachhaltig gestört, die Politik ist deshalb aufgefordert, striktere Gesetze (zur Not auch Verbote) zu erlassen, die Ausnutzung von gesetzlichen Schlupflöchern zu unterbinden und eine bessere Kennzeichnungspflicht einzuführen
  • ein relativ eindeutiger und übersichtlicher Ansatz ist die Lebensmittelampel, diese würde vor allem die überforderten Verbraucher unterstützen, die nur wenig Zeit für ihre Einkäufe haben
  • hilfreich könnten bei der Aufklärung über Lebensmittel auch Internetportale sein, die bereits vor dem Einkauf eine Kategorisierung von Produkten möglich machen und auch der rasante Fortschritt bei den modernen Kommunikationsmedien könnte Chancen bieten, die Verbraucherinnen und Verbraucher bei den täglichen Einkäufen zu unterstützen (z.B. spezielle Applikationen für Handys in Kombination mit scanbaren Produktinformationen auf den Verpackungen)







  • SPD-Politikerinnen fordern: „Irreführende Werbung gehört weg“

    Die Vorsitzende des Beirats des Nestlé Zukunftsforums (NZF) Renate Schmidt bei ihrer Expertenrunde.

    Lösungsansätze gegen die „Consumer Confusion“ in der Ernährung

    mit Renate Schmidt

    9. Juni 2011

    „Irreführende Werbung gehört weg!“ Das ist das Votum der ersten „Expertenrunde“, zu der Renate Schmidt als Vorsitzende des Beirates des Nestlé Zukunftsforums geladen hatte. Am 9. Juni 2011 trafen sich in München bayerische Landtagsabgeordnete der SPD mit der ehemaligen Bundesfamilienministerin. Sabine Dittmar, verbraucherpolitische Sprecherin, Kathrin Sonnenholzner, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, und Maria Noichl Vorsitzende des SPD-Arbeitskreises für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten diskutierten mit Renate Schmidt über die Frage, was die Politik und was die Lebensmittelindustrie in Angriff nehmen müssten, um das Phänomen der Verbraucherverwirrung durch zu viele Informationen zu reduzieren.

     

    Das Phänomen der „Konsumentenkonfusion“ ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen

    Das NZF-Factbook zum Thema „Consumer Confusion“ von TNS Infratest macht es deutlich (link): Das Phänomen der „Konsumentenkonfusion“ ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Unabhängig von Bildung, Einkommen und Ernährungstyp: Deutschland is(s)t überfordert. Das deckt sich mit der Einschätzung der Politiker-Runde: Die Mehrheit der Menschen will sich gesund ernähren, weiß aber oft nicht wie.

    Einen Grund dafür nannte Kathrin Sonnenholzner: „Bei Lebensmitteln gibt es eine Über- als auch eine Unterinformation“. Noch nie wussten Menschen so viel über Ernährung und Essen wie heute, und dennoch sind viele überfordert und verunsichert. Was aber bringt die notwendige Orientierung? Das Thema „Qualität von Informationen“ rückte so in den Vordergrund der Diskussion.

     

    Produktkennzeichnungen und Labels gehören auf den Prüfstand

    „Die Frage ist nicht nur, was für Kennzeichnungen auf die Produkte drauf müssen, sondern auch was von den Produkten runter muss, dies betrifft vor allem scheinbar gesundheitsfördernde Produkte“, kritisiert Sabine Ditmar. Mit der Health-Claim-Verordnung habe die Europäische Union zwar einen Prozess angestoßen, diese Labels zu überprüfen, die Umsetzung gehe aber nur sehr zäh voran. Das sei auch auf die mangelnde Bereitschaft der Lebensmittelindustrie zurückzuführen, führt sie fort. Die verwirrende Flut immer neuer Labels wurde auch als zunehmend problematisch eingestuft.
    „Es braucht gesetzliche Regelungen, die Ordnung in dieses Chaos bringen“, fand Renate Schmidt.

     

    Unklare Werbeversprechen der Lebensmittelindustrie verunsichern Verbraucher

    Ursache der Kritik an einer Vielzahl von Lebensmitteln der jüngsten Zeit waren oft unklare Werbeaussagen, die für Kritik sorgten: Das Beispiel „Klebschinken“ mache deutlich, dass die Politik um weitere Verbote nicht herumkommen werde, so das Plädoyer der Runde. Vielleicht würde es helfen, wenn zum Beispiel Gesundheitsexperten Größen und Obergrenzen festlegen, wie viel Zucker in einem Produkt stecken dürfe. „Und wenn in einem Meeresfrüchtesalat fast überhaupt keine Meeresfrüchte enthalten sind, soll das nicht nur im Kleingedruckten stehen, sondern schnell und deutlich erkennbar sein“. Für Renate Schmidt eine klare Sache: „Irreführende Werbung gehört weg!“ Und Maria Noichl ergänzt: Verbraucherschutz müsse vorher beginnen, manche Produkte dürften gar nicht erst ins Regal“.

     

    Runde um Renate Schmidt ruft Lebensmittelindustrie auf, mehr Verantwortung zu übernehmen

    Die SPD-Politikerinnen waren sich einig: Die Lebensmittelindustrie trägt die Hauptverantwortung für die gesellschaftlich breite Consumer Confusion. Kathrin Sonnenholzner fasste die Diskussion mit einer klaren Forderung in Richtung Lebensmittelindustrie zusammen: Wir erwarten eine Initiative von Nestlé, die zum Beispiel in einer gemeinsamen Selbstverpflichtung der Lebensmittelindustrie mündet, einige dieser hier genannten Probleme anzupacken.“

    Natürlich muss auch die Politik Verantwortung übernehmen. Ihren Beitrag sahen die SPD-Politikerinnen vor allem darin, mehr Verbote und Grenzwerte festzulegen, an denen sich Verbraucher besser orientieren können. Aber auch den Verbraucher selbst entließen sie nicht aus seiner Verantwortung. Kritisiert wurde, dass im Gegensatz zur Medizin – wo die Nachfrage nach teuren Produkten immer noch hoch sei – bei Lebensmitteln meist das Credo gelte: Billig ist immer gut! Die Verbraucher haben durchaus auch die Macht etwas zu verändern, so der Apell.

     

    SPD-Politikerinnen skizzierten Lösungsansätze gegen Consumer Confusion

  • Bei allen Handlungsempfehlungen ist zu berücksichtigen, dass es nicht ausreicht, diese auf nationaler Ebene umzusetzen, es sind Lösungen auf EU-Ebene gefragt.
  • Die Ernährungserziehung führt nach wie vor ein Schattendasein und muss deutlich ausgebaut werden, dazu gehört auch, dass das Schulfach „Hauswirtschaft“ bei allen Schularten angeboten wird und die Gemeinschaftsverpflegung gerade in Schulen verbessert wird.
  • Informationen sollten möglichst gleich und übersichtlich auf den Verpackungen angebracht werden, sie sollten einfach verständlich sein, für interessierte Verbraucher aber auch ausführlicher dargestellt werden und die Unterschiede zwischen den einzelnen Zielgruppen deutlich machen.
  • Die steigende Zahl an Lebensmittel-Labels (z.B. „Bio“) führt zu Unübersichtlichkeit, hier bedarf es möglicherweise eine gesetzliche Regelung, die diese Entwicklung beschränkt und ordnet.
  • Die Lebensmittelampel wird trotz einiger Schwächen als sinnvolles Instrument der Hilfestellung für Verbraucherinnen und Verbraucher angesehen, von allen getesteten Kennzeichnungen wird sie am besten verstanden und nicht nur von großen Teilen der Politik, sondern auch von den Krankenkassen und Verbraucherschutz- sowie
  • Ärzteverbänden unterstützt. Ggf. könnten Schwächen der Ampel durch eine „Gruppenampel“ beseitigt werden, die Lebensmittel von Produktgruppen vergleicht.
  • Irreführende Kennzeichnung muss unterbunden werden, Herkunft und Erzeuger sind wichtiger als Verpackungsfirmen oder -orte.
  • Wahrheitswidrige Werbung – vor allem mit dem Label „gesund“ – muss verboten werden (die Health-Claim-Verordnung der EU wäre hierbei ein wichtiger Schritt).
  • Im Notfall müssen mehr Verbote zum Verbraucherschutz beitragen und dafür sorgen, dass manche Produkte erst gar nicht in die Regale kommen.

     

    Kommentare  

     
    4 Paula 2012-05-08 09:58
    @naturata:vielen Dank für den kritischen Kommentar, wahre Worte..
    und @NZF-Team: natürlich geht es hier um Nestle. der einzige Zweck solcher Foren ist die Lenkung der Debatte im Sinne des Konzerns, dem nicht das Gemeinwohl des Menschen am Herzen liegt, sondern die Gewinnmaximierung. Und das Ziel für die Zukunft liegt sicher nicht in der Verbesserung des Essverhaltens des "Verbrauchers", sondern wie das Wort schon sagt, in der Manipulierung seines "Verbrauchs", also dem Konsum dessen, was Nestle eben verkaufen will - die höchsten Gewinnmargen bringen ungesunde, sprich verarbeitete Lebensmittel, an reinem Obst und Gemüse würde der Konzern nichts verdienen. Diese Erkenntnis ist eigentlich ganz leicht und auch schon uralt: esst natürliche Lebensmittel. das sollten Kinder in der Schule lernen, aber wird ihnen das nestle sagen? Konzerne gehören NICHT ins Klassenzimmer!!! Über Ernährung muss diskutiert werden, die daran verdienenden Konzerne gehören wegen Befangenheit ausgeschlossen.
     
     
    3 Werner 2012-04-24 13:33
    Gesunde Ernährung ist in erster Linie Saisonal, Regional und Frisch, das geht halt weder in eine Dose noch in eine Fix Tüte(egal ob Maggi oder Knorr). Und wer dafür sorgen muss, dass seine Aktionäre guten Wein trinken können, der muss halt Wasser predigen(sprich verkaufen) und das geht halt mit mehr Gewinn wenn man es vorher mit Füllstoffen andickt und mit Geschmacksverstärker und Farbstoffen anreichert. Der Magen kann schon einiges verdauen.
    Viel kritischer ist der Müll, der uns 24 Stunden am Tag aus dem Internet und/oder dem Fernseher direkt ins Gehirn gefüttert wir. Wer seine Gedanken so vergiftet, der braucht auch auf seinen Magen nicht mehr zu achten.
    Was wir heute Essen, ob im Restaurant, in der Kantine oder aus der Straßenküche in China können wir nur bedingt beeinflussen, was wir denken schon.
    Gesundheit entsteht im Kopf. Was man Denkt, das is(s)t man.
     
     
    2 NZF-Team 2011-09-23 08:59
    Die Unsicherheit vieler Verbraucher über die Qualität ihrer Lebensmittel, auch das fehlende Vertrauen in die Unbedenklichkeit von Verfahren und Inhaltsstoffen, ist einer der Gründe, warum das NZF ins Leben gerufen wurde. Wir haben ganz bewusst diese Plattform geschaffen, damit diese Bedenken adressiert werden können – und Ihnen damit die Möglichkeit gegeben, auch Ihre Kritik an den Akteuren zu platzieren. Aber: Auf der Plattform des NZF geht es nicht um Nestlé, sondern um Fragen, die Verbraucher wie Lebensmittelbranche bewegen. Wenn Sie konkrete Fragen oder Kritik an Nestlé als Initiator dieser Plattform haben, ist es sicher besser, wenn Sie sich damit direkt an Nestlé wenden. Dazu könnten Sie Ihre Anmerkung zum Beispiel beim Nestlé Ernährungsstudio www.ernaehrungsstudio.nestle.de oder auf der neuen Social Commerce Plattform www.nestle-marktplatz.de platzieren – Ihr NZF Team
     
     
    1 naturata 2011-09-22 09:02
    Wer von gesunder Ernährung spricht und im selben Atemzug Nestle für seine "Arbeit" hochlobt hat entweder immensen Nachholbedarf zum Thema gesunde Ernährung, oder wird gut bezahlt für die hirnrissigste Aktion um die Menschen zu belügen.
    Die gesunde Ernährung von Nestle findet man in all deren Produkten: Aspartam, Transfette, Glutamate
    in all den schönen Wortschöpfungen die dafür erfunden wurden um die Leute hinter's Licht zu führen, chemische, genmanipulierte, in Labors hergestellte Zusätze und Aromen, Analogkäse ect.
    Wer sich als sogenannter Koch oder Politiker für diesen Schwachsinn hergibt leidet entweder an fluoridiertem Gehirn, oder wie gesagt ... wird gut dafür bezahlt.
    Jod und Flour sind ja so gesund ..... nach dem Motto: wer sich gesund ernähren will ist irre ... Amen
    Macht weiter so, ist sehr aufschlussreich und amüsant hier zwischen den Zeilen zu lesen und das Ziel ist klar wie Maggisuppen.
     



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